Erfahren Sie was Echtzeit ausmacht

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.

Lucas Holz
Gründer der Beratungspraxis Echtzeit: Psychosoziale Beratung in Bad Soden-Salmünster

Mein Erfahrungsschatz in Zahlen:

8+

Jahre Erfahrung
in der psychosozialen Hilfe

80+

Fachkräfte im Rahmen von Multiplikationen erreicht

150+

Menschen beraten,
begleitet und unterstützt

…und Worten:

In meinem Berufsalltag begegne ich täglich Menschen unterschiedlichen Alters, diverser Herkunft und mit verschiedenen Weltsichten.
Während meiner langjährigen Tätigkeit in der psychosozialen Beratung und Unterstützung, habe ich Ratsuchende sowohl durch akute Krisen begleitet als auch über lange Zeit mit Ihnen gemeinsam an ihren Zielen gearbeitet.
Dabei habe ich vor allem eins gelernt:

Jede Begegnung mit einem Menschen, egal ob kurz oder lang, birgt wertvolle Erfahrungen, die uns prägen und uns ein Leben lang begleiten.

Meine Qualifikationen

Sozialarbeiter

Bachelor of Arts

2018
Staatliche Anerkennung

2014 – 2017
Abgeschlossenes Bachelor-Studium der Sozialen Arbeit an der University of Applied Sciences Fulda

Bachelor-Thesis: „Psychosoziale Beratung bei exzessiver Nutzung digitaler Medien“

Systemischer Berater

Zertifiziert durch die DGSF

2024
Abschluss und Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e.V. (DGSF)

2020 – 2024
Berufsbegleitende Weiterbildung zum Systemischen Berater

Psychosoziale Beratung

Master of Arts (in Ausbildung)

Seit 2020
Berufsbegleitendes Master-Studium im Studiengang Psychosoziale Beratung an der Evangelischen Hochschule Darmstadt

Fachambulanz für Suchtkranke

Hauptberufliche Tätigkeit

Seit 2022
Mitarbeitender des Caritas-Verbandes für den Main-Kinzig-Kreis e.V. im Caritas-Zentrum Gelnhausen

Fachstelle Medienabhängigkeit

Bisherige Arbeitsbereiche

Erfahrungen in diversen Hilfesystemen

Ambulante Suchthilfe
Betreutes Einzelwohnen

Suchtberatungsstelle
Beratung & Therapievermittlung
Therapie-Nachsorge
Online-Beratung
Blended Counseling

Kinder- und Jugendhilfe
Stationär betreutes Wohnen
Eins-zu-Eins Betreuung
Erziehungshilfe

Beruflicher Werdegang

Stationen auf meinem Weg

2017-2022
Diakonisches Werk Hanau-Main-Kinzig, Ambulante Suchthilfe

2014-2017
Bachelor-Studium der Sozialen Arbeit

2012-2014
Freiwilliges soziales Jahr & Arbeit als Erziehungshelfer im stationär betreuten Wohnen in der Kinder- und Jugendhilfe

2011-2012
Ausbildung zum Physiotherapeuten (ohne Abschluss)

2011
Abitur

Fort- & Weiterbildungen

Multiplikator

Peer-Projekt zur Mediensuchtprävention von Schüler*innen an weiterführenden Schulen

Weiterbildung durch:
update Fachstelle für Suchtprävention, Bonn

Multiplikator

Projekt zur Mediensuchtprävention von Schüler*innen an Grundschulen

Weiterbildung durch:
Mediensuchtprävention NRW e.V., Köln

Coach

Gruppen- und Einzelprogramm zur Medienkonsumreduktion von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Weiterbildung durch:
GK Quest Akademie, Heidelberg

Grundlagen der Chat-, E-Mail-, und Videoberatung sowie des Blended Counseling

Weiterbildung durch:
Institut für E-Beratung, TH Nürnberg

Mitgliedschaften

Ich bin Mitglied in folgenden Organisationen und Vereinen:

Als Fachkraft mit DGSF-Zertifikat habe ich mich zur Einhaltung der Ethik-Richtlinien der DGSF verpflichtet.

Umfassende Informationen zu den Richtlinien können auf der Webseite der DGSF eingesehen werden.

Persönliche Eindrücke

Hier möchte ich Ihnen einen Einblick in meine persönlichen Überzeugungen und meine professionelle Haltung bieten, die mich letztlich dazu motiviert haben meine eigene Beratungspraxis zu gründen.

Der „Soziale Preis“ – Beratung für alle

Unser Alltag ist geprägt vom Kapitalismus: Konsum und Wachstum halten das System am Laufen. Alles ist darauf ausgelegt, uns den Konsum so attraktiv, einfach und befriedigend wie möglich zu machen. Geld wird zum Schlüssel für Lebensfreude – und oft auch zum Maßstab für Selbstwert.

Doch immer mehr Menschen sind von Armut betroffen und können sich essenzielle Beratungsangebote nicht leisten. Ihr Einkommen und Vermögen bestimmen maßgeblich ihre Lebensqualität.

Ich möchte diesem Ungleichgewicht mit dem „Sozialen Preis“ begegnen. Mein Ziel ist es, Menschen mit geringem Einkommen einen fairen Zugang zu psychosozialer Beratung zu ermöglichen – unabhängig von ihrer finanziellen Situation.

Mehr über meine Motivation…
Generation „Geiz ist geil“ – und warum Besitz nicht gleich Glück ist

Als Kind der 2000er wurde ich von Werbung geprägt: „Geiz ist geil“, „Gönn dir“, „Mehr haben heißt mehr sein“. Doch Reichtum allein macht nicht glücklich – zumindest nicht für die Mehrheit. Laut einer DIW-Studie sind Menschen nicht automatisch zufriedener, nur weil sie viel besitzen. (DIW Studie)

Im Jahr 2023 lag das durchschnittliche Netto-Einkommen in Deutschland bei 2.430 € pro Monat (statista). Gleichzeitig sind über 17 Millionen Menschen von Armut betroffen – jede*r Fünfte (Tagesschau) und „Armut macht krank, Krankheit macht arm“ (Nationale Armutskonferenz). Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander, auch in Deutschland.

Chancengleichheit – Warum Beratung für alle zugänglich sein muss

Hier entsteht ein Widerspruch: Geld soll Glück bringen, doch wer wenig hat, steht oft vor existenziellen Sorgen. Wer reich ist und unglücklich, kann sich Hilfe leisten. Wer arm ist, bleibt oft allein mit seinen Ängsten – weil selbst der Weg zu einer Beratung eine finanzielle Hürde sein kann.

„Money can’t buy happiness“ – oder doch?

Ich bin überzeugt: Jeder Mensch verdient die gleichen Chancen. Unterstützung und Beratung sollten nicht vom Einkommen abhängen. In einer solidarischen Gesellschaft darf Kaufkraft nicht die Messlatte für Lebensqualität sein.

Mit dem „Sozialen Preis“ möchte ich meinen Teil dazu beitragen.

Jeder Mensch ist wertvoll

Sowohl im persönlichen als auch im professionellen Kontext begegne ich Menschen mit Wertschätzung, Offenheit, Ehrlichkeit und einer gesunden Neugier. Denn jeder Mensch ist einzigartig – mit individuellen Wünschen, Träumen und Werten, die ihn ausmachen.

Jede Begegnung ist für mich eine wertvolle Erfahrung. Gemeinsam Ziele zu definieren und Wege dorthin zu gestalten, ist der Kern meiner Arbeit – immer auf Augenhöhe und mit echtem Interesse am Menschen.

Die individuelle Weltsicht

Jeder Mensch nimmt die Welt durch die eigenen Sinne wahr. Diese Eindrücke verarbeitet unser Gehirn und erschafft daraus ein persönliches Bild der Realität – eine „innere Repräsentation der wahrgenommenen Wirklichkeit“.

Weil jede Wahrnehmung einzigartig ist, existieren unzählige Lebenswelten und Perspektiven. In meiner Beratung begegne ich diesen mit Respekt, Neutralität und einer allparteilichen Haltung. Mein Ziel ist es, das Erleben meines Gegenübers zu verstehen und gemeinsam neue Wege zu erkunden.

Lebenswelt: System

Systemisches Denken bedeutet, den Menschen nicht isoliert zu betrachten, sondern als Teil eines größeren Ganzen. Jeder von uns ist nicht nur ein komplexes System für sich, sondern auch eingebunden in soziale, familiäre und gesellschaftliche Strukturen.

In meiner Arbeit berücksichtige ich diese Wechselwirkungen – von der Beratungssituation selbst bis hin zu den großen Fragen unseres Miteinanders. Mit „Echtzeit“ möchte ich meinen Beitrag zu einer solidarischen Gesellschaft leisten, neue Wege erproben und Lösungen für aktuelle Herausforderungen entwickeln – etwa durch mein Vergütungsmodell des „Sozialen Preises“.